Wenn Einbruch Realität wird – was uns wirklich schützt.
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Ich hatte Besuch von jemandem, der es wissen muss: Herr Strauss, pensionierter Polizist und leidenschaftlicher Sicherheitsexperte.
Was passiert, wenn jahrzehntelange Erfahrung auf echtes Engagement trifft? Wenn jemand nicht nur Sicherheit vermittelt, sondern auch Werte – und Geschichten, die bleiben?
Dann entsteht ein Gespräch, das nicht nur informiert, sondern berührt. Klaus-Dieter Strauss war viele Jahre Polizist – und ist auch heute noch mit Herz und Verstand im Einsatz, wenn es um Einbruchschutz geht. Ich habe mit ihm gesprochen – über Mythen, echte Gefahren und darüber, was Menschen wirklich schützt.
Klaus-Dieter Strauss: Sicherheit beginnt mit Vertrauen – in Menschen, nicht in Mythen.
Klaus-Dieter Strauss ist nicht nur pensionierter Polizist. Er war auch Lehrer, beim Rettungsdienst aktiv, hat ein Auge wie ein Profi, was er schon beim Betreten meines Hauses bewies, als sein Blick sofort auf meine Eingangstür fiel. Ein geschulter Reflex aus jahrzehntelanger Erfahrung. Privat liebt er das Campen, Hunde und das Leben.
„Ich bin ein freischaffender Künstler“, sagte er augenzwinkernd über sich – damals, als er nach seiner aktiven Polizeizeit in der Kriminalprävention unterrichtete.
Und irgendwie trifft das den Kern. Denn er war nie nur Polizist, er war immer auch jemand, der Menschen erreichen wollte.
Vielleicht ist genau das seine größte Stärke: dass er den Menschen sieht. Und nicht nur das Schloss an der Tür.
„Ich hab so viel erlebt, ich könnte ein Buch schreiben – bin aber zu faul dafür.“
Strauss ist keiner, der um den heißen Brei redet.
Er ist direkt, sympathisch, klug – und ein Mann, der für seinen Beruf gelebt hat. Mit 17 zur Polizei, Rauschgiftdezernat, dann Kriminaltechnik, später Kriminalprävention. Unzählige Einbrüche gesehen, Spuren gesichert, Täter überführt.
„Ich war bei Mord, Totschlag, Bränden – da war alles dabei. Manchmal sind wir am Dienstwochenende nur zwei Stunden im Büro gesessen, mit den Füßen auf dem Tisch. Der Rest war Einsatz.“
Und dann erzählt er mir von Maden, Leichen, Spurensicherung – und von Schnaps im Schrank, den sie unter Kollegen humorvoll „Leichenschnaps“ nannten.
Makaber? Vielleicht.
Aber auch menschlich. Und das ist Strauss: ehrlich, echt und engagiert.







